Vibrationstraining - Weltraumtechnik stärkt Knochen
Das Vibrationstraining ist eine äußerst erfolgreiche Präventions- und Therapiemaßnahme bei zahlreichen neurologischen und orthopädischen Erkrankungen und Schädigungen, insbesondere bei Bewegungsstörungen. Immer erfolgreicher wird das Vibrationstraining in der Rehabilitation auch nach Operationen eingesetzt. Besonders empfehlenswert ist die Anwendung bei Osteoporose, hier konnte eine signifikante Zunahme der Knochenmineraliendichte verzeichnet werden. Dies belegen auch neueste wissenschaftliche Studien. Die Vibrationen lösen Sehnen und Muskeldehnreflexe aus. Die Muskeln ziehen sich blitzschnell zusammen und lockern sich wieder – in wenigen Minuten kontrahieren sie einige tausend Mal. Diese Reize trainieren das Nerv-Muskel-System und führen u.a. dazu, dass der Trainierenden ein bessere Muskelbalance erhält und somit ein Sturzprophylaxe.
Die Vorteile des Vibrationstrainings zusammengefasst:
- Mehr Gelenkstabilität
- Entgegenwirken von Degenerative Prozesse an Bandscheiben
- Stärkung des Nerv-Muskel-Systems
- Aktivierung der Selbstheilungs- und Reparaturkräfte
- Reduzierung der Stolper- und Fallraten (Sturzprophylaxe)
- Beckenbodenaufbau
- Neuropathien
- Bindegewebsschwächen
„Ein Training von drei Minuten entspricht einer Muskelbeanspruchung eines 10.000-Meter-Laufs“, sagt Dieter Felsenberg, Leiter des Zentrums für Muskel – und Knochenforschung an der Berliner Charité. Gute Geräte bieten variable Schwingungsamplituden (Höhen) und –frequenzen (Anzahl): für leichte Relax-Einheiten bis zum harten Profiprogramm. Zu diesen guten Geräten zählen Galileo und Vibra Fit Medic mit beiden Geräten ist das Sportmedizinische Trainingszentrum Kämmerling ausgestattet.
Bericht auf www.focus.de: Positive Erschütterung